Raymarine Axiom Serie 2017

raymarine_mini_logo544e89b53ad96Mit der neuen Raymarine Axiom Serie, die ca. ab Ende April 2017 verfügbar ist, stellt Raymarine den Nachfolger der - in die Tage gekommenen - a-Serie vor. 

Geblieben ist nur die Philosophie der Bedienung - nämlich ausschließlich via TouchScreen - der ganze Rest ist beeindruckend neu, anders und besser. Mit Axiom folgt auch das brandneue Betriebssystem LightHouse III.

Grundsätzlich wird es die Axiom Serie in drei Größen sprich Bildschirmdiagonalen mit 7, 9 und 12 Zoll geben. 

Raymarine_Axiom_Serie

Weiterhin gibt es jede der drei Größen in unterschiedlichen Ausführungen in Bezug auf die Sonar Eigenschaften. Nachfolgend am Beispiel des Axiom 7 zu erkennen.

Raymarine_Axiom_Ausfuehrung

Axiom GPS Kartenplotter / MFD

Axiom GPS Kartenplotter / MFD mit DownVision Sonar
Zusatz DV (nur bei 7")

Axiom GPS Kartenplotter / MFD mit RealVision 3D Sonar
Zusatz RV

 

AxiomLH3

Mit Erscheinen der neuen Axiom Serie kommt auch ein vollkommen neues LightHouse 3 Betriebssystem. Das vollkommen neu programmierte System harmoniert gut zum QuadCore Prozessor und verbessert die Bedienung erheblich.

In der Navigation punktet es beispielsweise mit Kartendarstellung im Vollbildschirm (Edge-to-Edge) und vom Benutzer definierbaren und platzierbaren Kontext Menus. 

Neben einem neuen HomeScreen erlaubt das neue Betriebssystem auch erstmals verschiedene Benutzer. Auch bei den Einstellungen setzt man zuküftig auf schnelleren Zugriff. Das gilt für die Kontext Menues mit Preview bei den Einstellungen aber auch bei den grundsätzlichen Eistellungen. Hier ist LightHouse 2 derzeit durch die gewachsenen Möglichkeiten zu tief verschachtelt. Das LightHouse 3 macht einen aufgeräumten und sehr modernen Eindruck. 

 

 

Das Axiom ist ensprechend flach. Im normalen Flush Mount Einbau baut es etwa soviel auf, wie ein iPad. 

AxiomFeatures-2

Der An- und Ausschalter verfügt über eine "Swipe" Wisch Technik und ermöglicht den Zugriff auf grundsätzliche Betriebszustände. Beispielsweise auch dem Touch Look, was inbesondere bei starkem Regen eine große Hilfe ist. 

Wie auch schon vom B&G Vulcan und Simrad GO bekannt sitzt der Kartenslot nun auf der Rückseite des Gerätes. Die Geräte unterstützen microSD Karten und sind im Bereich der elektronischen Seekarten ebenso flexibel, wie die aktuellen LightHouse 2 Geräte. Das bedeutet die Unterstützung von Navionics Plus, Platinum Plus, C-Map 4D und weiterer Anbieter. Wo ein Flush Mount oder komplett eingelassener Einbau den Zugang zum rückseitigen Kartenslot verhindert, kann mittels USB Port (ebenfalls auf der Rückseite) ein optionaler abgesetzter Kartenslot installiert werden. 

Axiom Sonar Technik von Raymarine 

Ungeachtet der Geräte, die jeweils ohne Sonar Port / Eigenschaften kommen und sich an Segler und Motorboot Eigner ohne Angel und Fischerambitionen richten, kennen wir bereits die DownVision Technologie (siehe oben - DV Modelle) von den bisherigen LightHouse 2 Geräten (a78, eS78, eS98 usw.) sowie den Dragonflys. DownVision ist eine gute SonarTechnologie für Binnen und flache Küstengewässer (am besten Süßwasser). Auf das DownVision und die Axiom DownVision Modelle brauchen wir hier nicht weiter eingehen. 

Was macht das Raymarine RealVision aus?

Raymarine_Axiom_RealVision_3D_SonarRealVision zeichnet sich durch folgende Tatsachen, besonders in den Gebern, aus:

Nur ein Geber der CHIRP DownVision, CHIRP SideVision, High Frequency CHIRP, and RealVision 3D Technologien vereint und

darüber hinaus im Geber selbst mittels AHRS Technologie wie gyrostabilisiert arbeitet

Kein Wunder, dass der Sonar Port bei den RV 3D Modellen mit 25-Pins arbeitet, denn in diesem Modus laufen jede Menge Informationen in das Display, die dort entsprechend verarbeitet werden. Raymarine spricht bei den RealVision 3D Gebern von 60 unterschiedlichen Frequenzen, die hier benutzt werden. 

Axiom-Sonar-2

Wenn wir jetzt mal nüchtern über die oben genannten Sonar Technologien nachdenken, dann haben wir diese allesamt schon mal erlebt. Wir kennen traditionelles Sonar, wir kennen das Raymarine DownVision, wir kennen Raymarine SideVision, wir kennen CHIRP. 

Mit CHIRP werfen heute fast alle Hersteller um sich, allerdings nur wenige machen klar, dass ein LowChirp, MediumChirp, HighChirp fast unumgänglich mehrere dezidierte Geber benötigen. Das Problem löst man auch nicht mit mehreren Elementen in einem Geber, zumindest nicht beim CHIRP im eigentlichen Sinne. 

Bleibt also festzustellen, dass wir hier (und da ist Raymarine keine Ausnahme) bei den eigenen Kombigebern nur im Ansatz mit den Vorteilen der Chirp Technologie arbeiten, was auch absolut kein Nachteil ist. Letztendlich zählt das Bild und damit die Ausdrucksstärke für den Benutzer und Angler. 

Hier greift nicht zuletzt auch die Stabilisierung der Informationen, bzw. die Ergänzug des Messergebnisses des Sonar Gebers mit den aktuellen Roll- und Pitch Informationen des Gebers und Bootes. 

Stellen Sie sich beim Trolling auf der Ostsee vor. 2,3 Knoten Fahrt über Grund. Welle 1,2m. Ihr Boot misst 6m über Alles. Ihr Raymarine Evolution Autopilot leistet ganze Arbeit und hält den Kurs während die Wellen von hinten durchlaufen. Bei dem Auf und Ab der von hinten durchlaufenden Welle bildet Ihr Spiegel die den Hebelarm für Ihren Geber. Selten blickt Ihr Geber senkrecht nach unten. Sondern vielmehr mal steil nach hinten und mal etwas nach vorne. 

Besonders in solchen Situationen ist es natürlich interessant ein entsprechend stabilisiertes Sonar Bild zu empfangen. Frei nach dem Motto, wenn Dein Geber nach vorne oder hinten schaut, soll er auch wissen, dass er genau das gerade macht. Nachfolgend mal etwas deutlicher im Bild dargestellt. 

Raymarine_Geber_AHRS_Stabilisierung

 

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